Kork – der Bodenbelag mit Zukunft
Auf der Suche nach einem alternativen Bodenbelag zu Teppich oder Fliesen sucht und nicht unbedingt Laminat oder Parkett haben möchte, wird man früher oder später auf Kork als Bodenbelag stoßen. Der Grund, warum sich immer mehr Verbraucher für Kork entscheiden hat mehrere Gründe: Zum Einen ist Kork ein nachwachsender Rohstoff (Kork ist die Schicht, die sich zum Beispiel bei der Korkeiche zwischen Epidermis und Rinde befindet) und damit auch naturbelassen. Allgemein hat Kork dabei zur Eigenschaft, dass es als Bodenbelag
äußerst strapazierfähig ist, darüber hinaus auch angenehm fußwarm und wärmeisolierend. Kork ist darüber hinaus aber auch schalldämmend und wasserfest, genauso wie pflegeleicht. Diese Material gilt obendrein auch als hygienisch. Für Allergiker ist Kork dabei besonders gut geeignet. Kork kann man außer als Bodenbelag aber auch als Wandverkleidung verwenden.
Der Bodenbelag aus Kork ist keineswegs eine neue Erfindung. Schon im 2. Jahrhundert n. Chr. wurde im Mittelmeerraum – insbesondere in Portugal, Spanien und in Italien – Kork aus der Rinde der Korkeiche geschält. Schon bei der ersten Schälung von einer Korkeiche fällt eine harzreiche raue Korkrinde an. Diese wird für die bekannten dunkelbraunen Korkplatten verwendet, die letztlich für die Wärmedämmung verwendet werden. Diese Art Kork fällt allerdings nur alle 8 bis 12 Jahre an. Sekundärkork wird häufig zu Flaschenkork verarbeitet.
Bodenbelag aus Kork zu verlegen ist heute weder teuer noch zeitaufwendig. Wie auch bei Laminat und Parkett gibt es inzwischen auch beim Kork Bodenbelag einige Verbesserungen im Bezug auf die Einfachheit der Verlegung. So gibt es für Korkparkett und auch für Klebekork inzwischen auch verschiedene Verlegesysteme, die den Weg zum Korkboden einfach machen. Mindestens 10 (bei Klebekork), bzw. 20 Jahre (bei Kork Parkett) Lebensdauer wird Kork als Bodenbeleg von den meisten Herstellern dabei bestätigt.
Geschrieben von nicola lavacca