Doping
Doping ist nicht erst seit gestern ein zentrales Problem im Sport. Seit je her sportliche Belastung mit Ruhm und Reichtum verbunden wird, werden alle Mittel in Kauf genommen, die individuelle Leistungsfähigkeit zu steigern. Dabei werden nicht selten erhebliche gesundheitsgefährdende Risiken in Kauf genommen, die bis zum Tode des Sportlers führen können.
Als Doping bezeichnet man den allgemeinen Versuch, sportliche Leistung durch die Einnahme von Medikamenten zu steigern. Die Definition des Dopings bezeichnet somit die Anwendung von verbotenen Wirkstoffgruppen. Doping sind keine für den Sport hergestellte Medikamente oder Wirkstoffe, sondern lediglich die Zweckentfremdung bereits existierender Medikamente. Ursprünglich stammt der Begriff aus Südafrika, wobei versucht wurde vor sportlichen Ritualhandlungen die Leistung durch ein Getränk namens Dop zu steigern. Im Doping wird zwischen unterschiedlichen Methoden unterschieden. Zum einen geht es um die Leistungssteigerung in Ausdauersportarten, zum anderen um die Verbesserung in Sportarten bei denen vermehrte Muskulatur Vorteile bringt. Besonders im Radsport, Schwimmsport und leichtathletischen Ausdauerdisziplinen werden Wirkstoffe eingesetzt, die eine verbesserte Ausdauerleistungsfähigkeit bewirken. Zu den bekanntesten Wirkstoffen gehört Erythropoietin kurz: Epo. Die Einnahme von Epo bewirkt eine vermehrte Produktion der roten Blutkörperchen. Der Sauerstofftransport zur Muskulatur wird somit verbessert. Ähnlich wirkt die Methode des Blutdopings.
In Sportarten bei denen primär die Kraft ausschlaggebender Leistungsfaktor darstellt werden häufig anabole Steroide zur Leistungsoptimierung eingesetzt. Männliche Geschlechtshormone bewirken einen Zuwachs der Muskulatur, bewirken jedoch zahlreiche Nebenwirkungen, wie übermäßige Belastung der inneren Organe, vor allem Leber und Niere. Eine weitere Möglichkeit der verbotenen Leistungssteigerung ist die Einnahme von Narkotika. Dabei werden die durch hohe sportliche Belastung eintretenden Schmerzen durch Rauschmittel unterdrückt. Folge ist eine erhöhte und längere sportliche Belastung. Beim Doping werden dabei hauptsächlich Opioide eingesetzt.
Ihr Tobias Kasprak
Geschrieben von Tobias Kasprak