Golf – der unbekannte Sport

Golf – der unbekannte Sport

Zwar ist Golf heute nicht mehr der elitäre Sport, der es einmal war – man kann im Gegenteil sogar bis zu einem gewissen Grad von einem Trend sprechen. Dennoch ist es sicher so, dass die meisten Menschen kaum wissen, wie Golf eigentlich gespielt wird. Natürlich geht es dabei darum, kleine Golfbälle in Löcher zu schlagen. Das sieht man ja in unzähligen Filmen. Damit aber hört das Verständnis für diese Sportart meist schon auf. Dabei sind die Regeln des Golfs so kompliziert, dass die meisten Golfer beim Spielen ein Regelheft mit sich führen, um im Zweifelsfall nachschlagen zu können. Ebenso ist es erlaubt, während der Prüfung zur Platzreife (das ist die Erlaubnis, auf einem Golfplatz zu spielen) in den Regeln nachzulesen. Es kommt sogar vor, dass bei Unklarheiten hinsichtlich einer bestimmten Spielsituation internationale Gremien eingeschaltet werden. Es liegt auf der Hand, dass in einem kurzen Artikel wie diesem nur ein Überblick gegeben werden kann. Zumindest das aber soll hier geschehen. Das Spiel beginnt auf einem Abschlagfeld. Von dort wird der Ball, der ungefähr so groß wie ein Tischtennisball, aber viel härter ist, mit einem Schläger in Richtung auf ein Loch zu bewegt. Dieses kann Hunderte von Metern entfernt sein und ist meist nicht mit einem einzigen Schlag zu erreichen. Der Ball muss von dort weitergeschlagen werden, wo er jeweils liegen bleibt. Kann der Ball nicht wiedergefunden werden, darf mit einem neuen Ball weitergespielt werden. Dabei gibt es allerdings Strafpunkte. Das Ziel ist es nämlich, den Ball mit möglichst wenig Schlägen ins Loch zu befördern. Ist das gelungen, geht es von einem neuen Abschlagfeld weiter zu einem neuen Loch. Meist gilt es, insgesamt 18 Löcher zu bewältigen. Unterscheiden muss man dabei zwei Spielarten – beim Zählspiel werden die Schläge gezählt, die man insgesamt gebraucht hat. Beim Lochspiel bekommt man die Anzahl der Löcher gutgeschrieben, in denen man den Ball mit weniger Schlägen als die Gegner versenkt hat. Aber wie gesagt – das ist nur ein ganz grober Überblick. Wer sich ernsthaft für diesen Sport interessiert, sollte einen Blick in die entsprechende Literatur werfen oder besser noch einfach mal einen Schnupperkurs belegen.

Geschrieben von Andreas Mettler

This entry was posted on Thursday, March 5th, 2009 at 22:46 and is filed under Freizeit & Hobby. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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