Anglerparadies Dänemark
Für Liebhaber selbstgefangenen Fisches ist es auf jeden Fall eine gute Idee, einmal in Dänemark Angelurlaub zu machen. Das Land bietet hierfür hervorragende Voraussetzungen – besonders wer es auf Meeresfische abgesehen hat, wird sich über mehr als 7000 Kilometer Küstenlinie freuen. An vielen Stellen kann man alleine oder auch in Gruppen mit Fischkuttern oder gemieteten Booten zum Angeln aufs Meer fahren, vom Land aus kann man eigentlich überall an der Küste die Angel ins Meer werfen. Doch auch Süßwasserangler kommen auf ihre Kosten, es gibt zahlreiche Seen und Bäche. Eine Zwischenstellung nehmen die Fjorde ein. Diese sind in Dänemark nicht wie in Norwegen von Bergen gesäumt, sondern liegen nahe der Küste im flachen Land. Schon von daher wirken sie auf den ersten Blick wie Seen – haben aber eine Verbindung zum Meer. Den vielen Gelegenheiten zum Angeln hat sich auch die Tourismusbranche angepasst. Es gibt bereits Ferienhäuser, die vom Anbieter speziell als Anglerhäuser gekennzeichnet sind. Sie verfügen über einen geeigneten Platz zum Ausnehmen der Fische, einen besonders großen Kühlschrank und eigenen Stauraum für die Ausrüstung. So schön der Angelurlaub in Dänemark aber auch sein mag, ein paar Dinge sollte man doch wissen, bevor man das erste Mal dort die Angel auswirft. Grundsätzlich benötigt man zum Angeln in diesem Land eine Angelkarte. Die kann man als Tages-, Wochen- oder Jahreskarte erwerben, entweder über das Internet oder vor Ort beispielsweise in Postämtern. Eine Jahreskarte kostet zurzeit 100 Dänische Kronen, ist also recht billig. Damit darf man im Grunde überall angeln, sowohl im Süßwasser als auch im Meer. Bei den Süßgewässern ist es aber oft – nicht immer – so, dass diese in Privatbesitz sind und das Angeln dort noch zusätzliche Gebühren kostet. Für Jugendliche und alte Menschen ist die Angelkarte übrigens nicht erforderlich – so kann man sich auch mit kleiner Rente seinen Speiseplan etwas aufpeppen.
Geschrieben von Andreas Mettler