Res publika, wie der Lateiner sagt

Res publika, wie der Lateiner sagt

Republiken orientieren sich dem Namen nach am Gemeinwohl ihrer Einwohner. Der Name entstammt wie viele Fremdwörter dem Lateinischen, wo res publika für ‚öffentliche Angelegenheiten’ steht, von wo aus es über den Umweg des Französischen in das deutsche Republik transferiert wurde. Sie stellt ein Gegenmodell einer Staatsform zur Monarchie dar, also der Regierung durch einen Monarchen in Form eines Kaisers oder Königs. Es gibt weltweit viele Beispiele für Republiken, die nicht immer dem eigentlichen Wortsinn entsprechen, wie Nachrichten aus der aktuellen Weltlage immer wieder verdeutlichen. Dennoch stellt die Republik die mit Abstand am weitesten verbreitete Staatsform dar, sie findet sich auf allen Kontinenten in unterschiedlichen Ausprägungen, mal als parlamentarische Regierungsform, mal als autokratische. Da eine stabile innenpolitische Lage insbesondere für Länder der 1. Welt und der Schwellenländer von existenzieller Bedeutung ist, um international Handel treiben zu können und auch die militärischen Bündnisse zu stabilisieren, aber auch für andere Länder, die den Tourismus als wichtige Quelle für Devisen und Einnahmen aus dem Ausland erkannt haben, wundert diese Entwicklung kaum. So bildet auch die Dominikanische Republik keine Ausnahme, die ebenfalls wesentliche Teile des Bruttoinlandproduktes aus dem Tourismus erzeugt, und daher an stabilen und manifesten politischen Strukturen interessiert ist. Auch die Wirtschaft der DomRep, die neben dem Tourismus auch beispielsweise den Tabak kultiviert und in Santiago de los Caballeros das Zentrum der Tabakindustrie beheimatet, ist auf eine berechenbare Politik angewiesen, die dem kleinen Land hilft, seine Außenkontakte mit den Nachbarstaaten und der internationalen Staatengemeinschaft zu pflegen. Doch vor allem der Tourismus ist es, der dem Land einnahmen verschafft und die Entwicklung voranbringt, was angesichts des angenehmen sonnigen Klimas und der beeindruckenden Vegetation sowie den Stränden und ganzjährig milden Wassertemperaturen nicht erstaunt. So reisen auch alljährlich immer mehr Deutsche in die Region und verbringen dort einen erholsamen, sonnigen Urlaub. Mit wachsender Anspannung im Berufsleben wird dieser auch regelmäßig immer nötiger.

Geschrieben von Andreas Mettler

This entry was posted on Mittwoch, Dezember 17th, 2008 at 15:55 and is filed under Reisen & Urlaub. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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