Warum gibt es die Pflichtversicherung für Autos?

Warum gibt es die Pflichtversicherung für Autos?

Wer ein Auto hat, muss es auch versichern – dafür hat der Gesetzgeber gesorgt. Und das aus gutem Grund: Auch der aufmerksamste Fahrer kann einmal einen Unfall verursachen. Dafür reicht schon ein Ölfleck auf der Straße, den man nicht rechtzeitig sieht – sei es aufgrund der Sichtverhältnisse, wegen des dichten Verkehrs oder weil man gerade zwecks Spurwechsel in den Rückspiegel geschaut hat. Der Schaden, der dabei entstehen kann (auch wenn keine Personen in Mitleidenschaft gezogen werden), ist beträchtlich. Was wäre, wenn der Verursacher eines Unfalls nun kein Geld hätte, um den Schaden zu bezahlen? Der Geschädigte, zum Beispiel der Besitzer eines Autos, das man angefahren hat, bliebe auf seinen Reparaturkosten sitzen. Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen, wie es so schön heißt. Aber zum Glück darf kein Auto auf unseren Straßen unterwegs sein, ohne dass der Halter des Fahrzeugs über eine Haftpflichtversicherung verfügt. Ob er darüber hinaus für den Fall des Falles auch noch seine eigenen Reparaturkosten ganz oder teilweise versichern möchte, bleibt jedem selbst überlassen. So weit, so gut. Deshalb nun aber zu glauben, man brauche sich über seine Kfz-Versicherung keine Gedanken zu machen, heißt bares Geld zu verschenken. Richtig ist zwar, dass es eine Pflichtversicherung gibt und diese sich nach bestimmten, vom Fahrzeug abhängigen Kriterien richtet. Wer aber ohne einen vorherigen, gründlichen Versicherungsvergleich Auto fährt, verschenkt unter Umständen richtig viel Geld. Denn die Tarife der einzelnen Anbieter können sich erheblich unterscheiden. Früher konnte es ganz schön aufwändig sein, den jeweils besten Tarif herauszufinden – was zur Freude der teureren Versicherungen viele Menschen abgeschreckt hat, genau hinzusehen. Heutzutage ist es zum Glück anders. Ein Online Versicherungsvergleich, bequem und schnell vom heimischen Computer aus angestoßen, verschafft zügig einen umfassenden Überblick. Wer also immer noch das Gefühl hat, zu viel zu bezahlen, muss sich schon an die eigene Nase fassen.

Geschrieben von Andreas Mettler

This entry was posted on Mittwoch, Februar 4th, 2009 at 13:39 and is filed under Versicherungen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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